Reputationsmanagement: Den guten Ruf pflegen
„Es braucht zwanzig Jahre, einen guten Ruf aufzubauen, und fünf Minuten, um ihn zu ruinieren. Wer darüber nachdenkt, wird die Dinge anders handhaben.“ Wann der Guru aller Investmentbanker, Warren E. Buffet, das gesagt hat, ist nicht klar. Sicher ist, es muss vor 1990 gewesen sein, vor dem Internet. Denn damit kann’s durchaus schneller gehen als in fünf Minuten. Soweit muss es aber gar nicht erst kommen. Was tun?
Vorsorgen. Reputationsmanagement ist eine wichtige und knifflige Disziplin der Unternehmenskommunikation. Marken, die mit Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufgeladen sind, sind schwerer zu erschüttern. Die Widerstandskraft einer Marke lässt sich aber nicht erzwingen. Das Unternehmensimage, also die Fremdwahrnehmung, entsteht von selbst.
Beeinflussen kann es allerdings das Reputationsmanagement zum Beispiel durch kontinuierliche Beziehungsarbeit mit Stakeholdern.
Reputationsmanagement hat niemals Pause
Nobody is perfect und Firmen auch nicht. Das liegt in der Natur der Sache, denn in Unternehmen arbeiten Menschen. Die machen Fehler. Im Top-Management werden falsche Entscheidungen getroffen, es wird gegen die eigenen Werte verstoßen, bei Produkten wird zur Kostenminimierung an der Qualitätssicherung gespart, Mitarbeitende werden vor den Kopf gestoßen oder Partnerfirmen nachlässig behandelt. Nichts davon kann wirklich geheim gehalten werden.
Ein umsichtiges Management hat diese potenziellen Beschädigungen des Ansehens im Blick und tut, wozu Buffet rät: „Wer darüber nachdenkt, wird die Dinge anders handhaben“. Unternehmerisches Handeln ist für das Ansehen der Marke verantwortlich. Reputationsmanagement hat in diesem Kontext die Aufgabe, durch Kommunikation und Beziehungsarbeit Reputationskrisen zu verhindern und die Integrität der Marke zu wahren.
Wissen macht Reputationsmanagement erst möglich
Reputationsmanagement ist im Kern eine aktive Kommunikation mit Medien und in den Sozialen Netzwerken – kontinuierlich und im Dialog. Es setzt also langfristig gepflegte persönliche Kontakte zu den wichtigsten Multiplikatoren voraus. Die Beziehungsarbeit wird durch ein Monitoring enorm erleichtert. Die Beobachtung umfasst drei Bereiche: relevante Themen, alle Stakeholder sowie Marke und Produkte. Nur wer weiß, was in der Öffentlichkeit diskutiert wird, kann sich kompetent einbringen. Das permanente Monitoring ist aber auch die Basis für Krisen-Prävention. Denn ist die Büchse der Pandora erstmal entkorkt, sind negative Behauptungen in der Welt, hängt das Schadensausmaß davon ab, wie schnell man die Büchse wieder zustöpselt. Will heißen: Um einen Shitstorm schon beim ersten Anzeichen zu ersticken, muss man ihn sehr früh bemerken.
Unsere Leistungen für Reputationsmanagement
Reputationsmanagement hat erst Mal ganz viel mit Tools zu tun, denn mit Google-Alerts ist kein Staat zu machen. Tools liefern die Rohstoffe für den Plan des Reputationsmanagements.
Das Issue Monitoring zu den Kern-Themen Ihres Unternehmens führen wir gerne mit Inoreader durch. Die Analyse erfasst die Themen des Zeitgesprächs in der Branche und im geschäftlichen Umfeld. Das verrät uns, wie Sie mit Medien und Märkten ins Gespräch kommen.
Das Stakeholder Monitoring erfasst die Äußerungen der Partner und relevanter Multiplikatoren. So können zu den Meinungsmachenden gute Beziehungen aufgebaut werden. Ein dafür bewährtes Tool ist Brandwatch.
Mit dem Brand Monitoring führen wir die Markenanalyse durch. Es ist zugleich die Alarmanlage für die Krisenkommunikation. Beobachtet werden nämlich Äußerungen über die Unternehmens- und Produktmarken in Medien und Sozialen Netzwerken. Tools dafür sind Scompler, Brandwatch und Audiense.
Mit den Beobachtungen und deren Analyse haben Sie als Kunde natürlich nichts zu schaffen. Wir kondensieren die vielen gesammelten Infos in einem Aktionsplan für das Themenmanagement und die Beziehungspflege mit externen Stakeholdern, um Krisen vorzubeugen. Tritt sie aber dennoch ein, wird die Krisenkommunikation aktiviert. Wie die funktioniert, behandeln wir an anderer Stelle.
Reputationsmanagement unter einem DACH
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